Heute ist nicht mein Tag. Sonne weg, Wolken da. Trübe Suppe draußen und im Kopf. Was hilft ist ein bisschen Dada. Was hilft ist PeterLicht. Denn “die Sonne / kocht auch nur mit Wasser / die soll sich mal nicht so aufspielen / die gelbe Sau”.
Songempfehlungen heute:
PeterLicht - Wir werden siegen
PeterLicht - Lied gegen die Schwerkraft
PeterLicht - Begrabt mein iPhone an der Biegung des Flusses
Heute lies das schöne Wetter der letzten Tage ein wenig auf sich warten & deswegen musste Musik her, die ebenso gute Laune macht. Gute Laune bekomm ich immer besonders schnell von Pohlmann.
Einst, in den Siebzigern, durfte dieses Lied nicht auf Schallplatte gepresst werden. Später dann doch und wurde ein Hit. Allerdings nicht in der Form wie man den Begriff heute in der Musikwelt verwendet. Wobei man dazu sagen muß, daß damals der Musikgeschmack noch ein ganz anderer war und komplizierte Musik durchaus eine große Anhängerschaft hatte.
Das merkt man an den Stücken von Bands wie Emerson, Lake & Palmer oder auch Jethro Tull.
Mit Jethro Tull hat diese Band hier auch zu tun, sind sie doch sozusagen die Jethro Tull der DDR. Die Rede ist von electra und das Lied welches ich euch hier vorstellen möchte heißt “Tritt ein in den Dom”, wobei das kein Aufruf zum Kircheneintritt sein sollte, sondern eher das Baudenkmal damit gemeint war.
Die Aufnahme entstand im Kulturpalast Dresden anläßlich des Jubiläumskonzertes “40 Jahre electra”. Es spielt die Neue Elbland-Philharmonie unter der Leitung von Generalmusikdirektor Christian Voß. Es singt der Große Chor Hoyerswerda.
Solisten sind Stephan Trepte, Gisbert Koreng und “Mampe” Peter Ludewig.
Lange nichts geschrieben und doch viel geschrieben – nämlich Seite um Seite einer Diplomarbeit. Drei Monate war ich mit dem Schreibtisch verwachsen, da war viel Zeit für Musik. Und jede Phase hatte ihren Soundtrack.
Ein Rückblick auf drei Monate Schreibtisch-Musik.
Phase 1: Lesen. Lesen. Lesen. Musik eher unaufdringlich. Gerne Ambient, Minimal, Dreampop. Schön ruhig waren: Brandt Brauer Frick, The Maccabees, Feist, Sóley, The Whitest Boy Alive.
Phase 2: Die ersten Zeilen. Euphorie! Musik, die die gute Laune unterstreicht und die Sonne an den Himmel malt. Die Anfangsmotivation unterstützten hier: The Beatles, Bison, Parov Stelar, Queen.
Phase 3: Es beginnt zu nerven. In der zweiten Hälfte der Bearbeitungszeit wird die Laune langsam durchwachsen. Der Schreibtisch nervt, die To-Do-Liste nervt, das Word-Doc nervt. Nötig war Musik die pusht, so wie: Santigold, Radiohead (nur ältere Sachen), Shantel, Vampire Weekend.
Phase 4: Nerv-Höhepunkt, Anflüge von Wahnsinn. Musik: Alles von Deichkind. Nach einem Tag war das Hirn noch matschiger.
Phase 5: Endspurt. Am Ende war der Feinschliff angesagt. Dazu brauchte es inspirierende Texte und gute Reime. Die letzten Tage waren vom Deutschrap-Perlen geprägt: Beginner, Einszwo, Blumentopf, Freundeskreis, Dendemann, …